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Die 4 Trümpfe der Holzheizung

Avatar of Maria Spirk Maria Spirk - 03. April 2019 - Unsere Kunden

Umwelt, Heimat, Komfort, Kosten: Das sind die vier Trümpfe der KWB. Einer, der sie alle kennt, ist Erwin Stubenschrott, der die KWB vor 25 Jahren gegründet hat. Am Stammtisch hat er mit vier Kunden über die Trümpfe der KWB gesprochen.

Warum habt ihr euch für das Heizen mit Holz entschieden?

Köldorfer: Wir führen ein Hotel, den Marienhof. Den haben wir ursprünglich mit Öl beheizt und diese Heizung besteht auch noch. Dann haben wir noch eine Liegenschaft daneben gebaut. Die Ölpreise sind damals extrem gestiegen, auf einen Euro pro Liter und wir haben uns die Frage gestellt, ob wir uns hier noch einmal auf eine Ölheizung einlassen sollen. Die Räumlichkeiten waren schon darauf ausgerichtet, die Einreichung schon durch. Dann hat meine Frau gesagt, das machen wir nicht, wir suchen eine Alternative, die uns wirtschaftlich in eine bessere Situation bringt und wir haben uns dann für eine Pelletheizung entschieden. Jetzt, nach 14 Jahren, bin ich sehr froh, dass meine Frau so hartnäckig war. Wir haben unsere Heizkosten, wenn man es hochrechnet bei den damaligen Preisen, halbiert. Unsere Heizung hat sich in 4 Jahren gerechnet.

Köldorfer-Teuschl: Naja, der eigentliche Grund warum wir uns für eine Holzheizung entschieden haben war, dass ich mir eines Abends die Nachrichten angeschaut habe und sie haben im Fernsehen einen Ölscheich gezeigt. Der hatte so viele goldene Ringe an seinen Fingern, dass er sie kaum noch bewegen konnte. Er hat sich füttern lassen und ich habe mir nur gedacht, nein, so jemandem geben wir unser Geld nicht.    

Günter Köldorfer, Angela Köldorfer-Teuschler, Martin Kislinger, Erwin Stubenschrott, Martin Tragbauer, Alenka Kulmesch und Hubert Stauber sprechen am KWB Stammtisch über ihre Gründe fürs Heizen mit Holz.

Kislinger: Wir bewirtschaften ein altes Bauernhaus, haben eine Milchwirtschaft und 18 Hektar Wald. Bei uns wurde immer mit Holz geheizt. Ich habe Berge von Scheiteln schleppen müssen mit meinem Vater. Das war nicht immer lustig.  1971 haben wir unsere erste Stückholzheizung installiert. Ich habe mich dann aber für Hackschnitzel interessiert. Anfang der 80er gab es nämlich eine Vorführung von einem schwedischen Hacker, der hat mich fasziniert. So habe ich zu meinem Vater gesagt, wenn unsere Heizung mal aufgibt, dann steigen wir auf Hackgut um und das war dann 1988 der Fall. Das war eine Top Investition. Sie ist 30 Jahre lang gelaufen. Jetzt habe ich eine neue KWB. Wenn die auch so läuft, bleibe ich der natürlich immer treu. Und die Sauberkeit ist ja nicht mit früher zu vergleichen. Man hat eine ganz andere Ausbeute. Wenn die Luft hineingeblasen wird, das Material kontrolliert zugeführt wird, dann habe ich eine vernünftige Verbrennung und es steigt nur weißer Rauch auf. Bevor wir die Hackschnitzelheizung hatten, kam da schwarzer Rauch raus, das war eine massive Umweltverschmutzung im Vergleich zu jetzt.

Kulmesch: Ich habe ein 160 Quadratmeter Bauernhaus übernommen und da war immer eine Etagenheizung drinnen. Martin wollte mit Pellets heizen, ich habe aber gesagt, nein, wir haben einen Wald. Klar bedeutet das Holzarbeiten aber das macht doch auch Spaß.  Wir haben uns dann für eine Kombiheizung entschieden. Ein guter Kompromiss. Wir wollten mit Holz heizen, um unabhängig zu sein. Jetzt sind wir zudem auch noch sehr flexibel. Können mit Stückholz und Pellets befeuern.

Tragbauer: Wir nutzen auch die Comfort Online Steuerung. Wenn wir wegfahren, will ich wissen, ob es auch ganz sicher warm ist, wenn ich wieder nachhause komme. Wenn wir mal länger weg sind, können wir die Temperaturen auch runter drehen und aus der Ferne wieder nach oben.   

Stauber: Als Biobauer muss man mit Holz heizen, da kommt mir nix Fossiles ins Haus. Haben wir auch gemacht, wir haben ja acht Hektar Wald. Zur Hackschnitzelheizung bin ich durch meine Frau gekommen. Ich habe nämlich im 96er Jahr beim Nachbarn noch händisch geholfen Hackgut zu machen, mit einem alten Hacker ohne Kran. Ich war fix und fertig. Meine Frau wollte unbedingt eine Hackgutheizung, weil sie kein Scheitholz nachlegen wollte. Ich nicht, weil ich wusste, was das für eine Arbeit war, Hackgut zu produzieren. Das gab einen ziemlichen Kampf. Dann habe ich den ersten Kran gesehen, der ohne menschliche Arbeitskraft Hackschnitzel produzieren konnte und mich deshalb im 99er Jahr für eine KWB entschieden mit Hackgut. Jetzt bin ich froh, dass meine Frau so hartnäckig war, weil jetzt weiß ich was Komfort ist. Es funktioniert wie bei Öl alles voll automatisch. Ich muss nur schauen, dass der Bunker voll ist. Ich brauche eine Stunde lang den Hacker um 300 Euro und habe dann keinerlei Arbeit mehr das ganze Jahr.  

Warum habt ihr euch für KWB entschieden?

Kulmesch/Tragbauer: Uns war das Service wichtig, dass jemand in der Nähe ist, wenn was ist. Außerdem wollten wir Qualität aus Österreich.

Köldorfer: Wir hatten, wie gesagt, einen Rohbau, ein privates Einfamilienhaus das bereits für eine Ölheizung ausgerichtet war. Da ist der Platz sehr beschränkt. Nachdem wir uns um entschieden hatten, haben wir nach einem Hersteller gesucht, der diesen Platzbedürfnissen gerecht wird. KWB ist der einzige Hersteller, der den Wärmetauscher bei großen Anlagen oben aufgesetzt hat, alle anderen haben ihn hinten. Wesentlich für unsere Entscheidung war aber auch der Installateur.

Kislinger: Der Hauptgrund war für mich die tiefgreifende soziale Philosophie. Und auch der Service passt.

 

Wie seht ihr die Zukunft der Holzheizung?

Stauber: Das billigste Kraftwerk ist der Wald, ich bin überzeugt, dass Holz die Zukunft ist, denn so kann es ja nicht weiter gehen, dass wir nicht nachhaltig heizen.

Tragbauer: Ich bin selbst LKW Fahrer und habe mit anderen aus meiner Branche geredet. Wenn die irgendwo Brennholz liegen haben, reißen sich die Leute darum. Ich wollte selbst auch mal Holz kaufen, aber die hatten keines. Also, ich glaube, Heizen mit Holz, das ist die Zukunft.

Kislinger: Umsonst kaufen ja nicht Länder halbe Ländereien bzw. Waldflächen auf. Die wissen, dass das Zukunft hat.

Köldorfer-Teuschler: Ich sehe da schon ein Problem. Gerade bei uns in Graz gibt es viele Einzugsgebiete, da darf gar keine Holzheizung gebaut werden. Da kannst du überzeugt sein wie du willst. Ich habe aber Kinder und die sollen auch noch eine schöne Erde haben!  Ich muss aber auch dazu sagen, die landläufige Meinung ist, dass das was da oben raus kommt, auch nicht 100 % sauber ist. Wie ist das mit dem Feinstaub im Vergleich zu einer Ölheizung?

Stubenschrott: Es gibt seit einigen Jahren Studien aus Schweden, Finnland und Deutschland, die ganz klar belegen, dass die Emissionen, die aus der Verbrennung von Holz passieren,  ein Siebentel der Toxizität aufweisen im Vergleich zu allen anderen Feinstaub Emissionen.  

Ich habe 8 Kinder und 13 Enkelkinder und ich bin ein sehr kritischer Mensch. Österreich ist in Europa Schlusslicht was die Reduktion der Co2 Emissionen betrifft. Ich glaube es hilft nix, wenn man schimpft, wir sind alle gefordert selbst was zu tun und das auch unseren Kindern und Kindeskindern vorzuleben. Heizen mit Holz ist eine der wenigen Möglichkeiten schnell etwas zu tun. Wir haben die Technologie und die Rohstoffe. Heizen mit Holz ist die einzige, klimarelevante Maßnahme in den nächsten 10 Jahren, alles andere ist längerfristig.

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