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Sommerzeit ist Grillzeit

Avatar of Maria Spirk Maria Spirk - 01. Juli 2019 - Biomasse / Brennstoffe

Grillen ist in den letzten Jahren zu einem regelrechten Trend geworden! Und mittlerweile gibt es auch Griller, die statt Gas oder Grillkohle Pellets als Brennstoff nutzen! Wie funktioniert das? Welche Vorteile bringt das Grillen mit Pellets mit sich? Was gilt es zu beachten?

Damit man einen Pelletgrill zünden kann, braucht man einen Stromanschluss – denn wie bei einer Pelletheizung auch, erfolgt die Zündung automatisch. Am Grill kann man die gewünschte Temperatur einstellen und nachdem man den Deckel geschlossen hat, heizt der Grill bis zur eingestellten Temperatur auf. Und das Halten der Temperatur erfolgt voll automatisch. Bevor die Temperatur absinkt, werden Pellets automatisch nachgeschoben, sodass man sich als Griller um sein Grillgut keinerlei Sorgen machen muss. Das weiß auch Manfred Breitenbrunner, Produktmanager bei KWB. Er gilt im Unternehmen als der Grill-Profi schlechthin und auch mit dem Pelletgrill kennt er sich sehr gut aus: „Der Pelletgrill ist perfekt für das Grillen von großen Stücken wie zum Beispiel Brisket, Pulled Pork oder auch Ripperl. Bei Kurzgebratenem muss man den Deckel zu oft öffnen, Wärme entweicht und der Griller schiebt Pellets nach, weil er ja die eingegebene Temperatur halten möchte. Wenn man den Deckel dann wieder schließt, ist es für Kotelett, Würstel und co schlicht zu heiß.“

Ein weiterer Vorteil des Pelletgrill ist auch der geringe Aufwand. Während man beim Kohlegrill die ausgebrannten Kohlen entsorgen muss, verbrennen Pellets praktisch rückstandsfrei – nur ganz wenig Asche bleibt im Auffangbehälter zurück und diese kann ganz einfach im Restmüll entsorgt werden.

Auch den Geschmack des Grillguts kann man mit den verwendeten Pellets beeinflussen. Es gibt so genannte Gourmetpellets, die ausschließlich aus den Hölzern Apfel, Hickory, Kirsche oder Mesquite gewonnen werden. Der Rauch dieser edlen Hölzer verleiht dem Grillgut ein einzigartiges Aroma.

Tipps für den perfekten Grillgenuss

Egal, welchen Grill man benutzt, ein paar kleine Dinge gilt es zu beachten, damit das Ergebnis zum Genuss wird. Damit man am Teller zartes und saftiges Fleisch hat, ist es wichtig, das Fleisch nicht zu dünn zu schneiden, da es sonst zu leicht austrocknet. Idealerweise landet auf dem Grill Fleisch, das ausreichend gereift ist und im Vorfeld mariniert wird. Wichtig: Nicht mit zu großer Hitze starten, da es sonst passieren kann, dass das Fleisch außen verkohlt, innen aber noch roh ist.

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