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Kommt eine Heizung geflogen

Avatar of Maria Spirk Maria Spirk - 22. Juli 2019 - Unsere Kunden

Wie kommt eine KWB Multifire Pelletheizung zur Braunschweigerhütte in den Ötztaler Alpen auf 2.800 Metern Höhe? Mit dem Hubschrauber! Der Pächter Stefan Neurauter und der ausführende Installateur Daniel Grutsch berichten über die Besonderheiten dieses Transportes.

Der steigende Standard in Österreichs Wanderhütten war der ausschlaggebende Grund, warum sich Melanie und Stefan Neurauter für eine Generalsanierung der Braunschweiger Hütte entschieden haben: „Im Rahmen einer 3-jährigen Generalsanierung, wo wir die Hütte unter anderem auch aufgestockt haben, haben wir auch eine neue Heizung eingebaut“, erzählt Stefan Neurauter. Ursprünglich wurde die Hütte mittels Kohleheizung mit Wärme versorgt. Diese war vor der Sanierung jedoch schon zehn Jahre lang nicht mehr im Betrieb.  Die Hütte wird von Juni bis Oktober bewirtschaftet, neben dem Tagesgeschäft bieten 200 Betten den Wanderern die Möglichkeit auf rund 2.800 Metern zu nächtigen. „Der Standard in den Wanderhütten ist stark gestiegen. Da wollten wir mithalten. Vor allem im Juni und ab September ist es recht kalt, da müssen wir schon heizen und auch das Warmwasser für 200 Gäste muss bereitgestellt werden“, so Neurauter. Daher war klar, eine neue Heizung muss her.

Vertrauensvolle Partnerschaft

Seit Jahren setzt der KWB Top-Servicepartner Grutsch Installationen im Bereich der Biomasse auf KWB. Und genau deshalb hat er seinen Kunden auch eine Heizung von KWB empfohlen. „Wir haben der Firma Grutsch vertraut und bisher wurden wir nicht enttäuscht“, ist Neurauter nach wie vor von seiner Entscheidung überzeugt.

Kniffliger Transport

Doch wie kommt ein Kessel mit 1.200 Kilo auf 2.800 Meter Höhe? „Das Problem war, dass der KWB Multifire auch zerlegt nicht in der Material-Seilbahn Platz hatte. Daher gab es nur zwei Möglichkeiten: Entweder zu Fuß oder per Hubschrauber“, erzählt Installateur Daniel Grutsch. Der Kessel wurde an der Talstation zerlegt, um für den Hubschrauber transportfähig zu sein. Die Einzelteile wurden dann in mehreren Flügen zur Braunschweigerhütte gebracht.

Warum Biomasse?

Die Liebe zur Natur und der Transport des Brennstoffes waren ausschlaggebend für die Wahl einer Pelletheizung. Stefan Neurauter: „Unsere Hütte liegt auf 2.800 Metern, um uns herum Natur pur, diese möchte man natürlich durch die Wahl des richtigen Brennstoffes auch erhalten. Und warum Pellets? Weil der Transport des Brennstoffes für uns am einfachsten ist. Wir können die Pelletsäcke zu 15 Kilogramm einfach über unsere Material-Seilbahn nach oben transportieren.“

Die KWB Multifire Pelletheizung mit 100 kW wird zum Heizen und zur Aufbereitung von Warmwasser benutzt. Und Melanie und Stefan Neurauter haben ihre Entscheidung nicht bereut: „Dank der neuen Heizung können wir unseren Gästen einen hohen Komfort bieten."

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