Förderungen

In Deutschland wird der Umstieg von fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas auf eine Pellet- oder Holzfeuerung im Bestandgebäude sowie im Neubau gefördert. Sowohl vom Bund als auch in den Ländern gibt es Anreizprogramme.
Die beiden größten Förderstellen bilden das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Lassen Sie sich beraten und verschaffen Sie sich einen Überblick über die aktuelle Fördersituation. Ihr regionaler KWB Gebietsleiter berät und unterstützt Sie gerne.

BAFA-Förderung

Das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle und Außenwirtschaft stellt verschiedene Zuschüsse für die Heizungssanierung zur Verfügung. Im Rahmen des sog. "Marktanreizprogramms" (MAP) werden Kessel für die thermische Nutzung im Leistungsbereich von 5 bis 100 kW gefördert. Dazu zählen Kessel zur Verbrennung von Pellets, Scheitholz und Hackschnitzel, sowie Kombinationskessel.

Förderbeispiel Pelletheizung Einfamilienhaus (Bestand)

Pelletkessel3.000 EUR(Basis Förderung)
Pufferspeicher (mind. 30l/kW)   500 EUR 
Innovations-Förderung1.750 EUR 
APEE*1.050 EUR(20% von MAP-Gesamt)
Optimierungs-Bonus   600 EUR 
Gesamt6.900 EUR 

*APEE-Förderung ausschließlich bei Ersatz einer besonders ineffizienten, fossilen Altanlage (Öl, Gas, Nachtspeicher etc.) bzw. bei Modernisierung mit einer heizungsunterstützenden Solaranlage (zu den detaillierten Fördervoraussetzungen)

Förderbeispiel Pelletheizung Einfamilienhaus (Neubau)

Die Voraussetzung für die Förderfähigkeit im Neubau ist die Innovation (Filter oder Brennwerttechnik). Diese wird nicht zusätzlich gefördert.

Pelletkessel3.000 EURBasis Förderung
Pufferspeicher (mind. 30l/kW)   500 EUR 
Gesamt3.500 EUR 

 

Förderbeispiel Luftwärmepumpe Einfamilienhaus (Bestand)

Pelletkessel3.000 EURBasis Förderung
Scheitholzvergaser-Kessel2.000 EURBasis Förderung
Pufferspeicher (mind. 30l/kW)   500 EUR 
Partikelabscheider1.750 EURInnovations Förderung
Solarkollektor-Anlage2.000 EUR 
Kombinationsbonus   500 EURZusatz Förderung
APEE*1.950 EUR20% von MAP-Gesamt
Optimierungs-Bonus   600 EUR 
Gesamt12.300 EUR 

*APEE-Förderung ausschließlich bei Ersatz einer besonders ineffizienten, fossilen Altanlage (Öl, Gas, Nachtspeicher etc.) bzw. bei Modernisierung mit einer heizungsunterstützenden Solaranlage (zu den detaillierten Fördervoraussetzungen)

Förderbeispiel Luftwärmepumpe Einfamilienhaus (Bestand)

Wichtig: Wärmepumpen werden nur vom Staat gefördert, wenn sie in ein bereits bestehendes Heizsystem integriert werden. Im Neubau gibt es für die Wärmepumpentechnik keine Förderung, es sei denn, sie weist eine Leistung von mehr als 100 kW auf (im Einfamilienhaus unwahrscheinlich).

Luft-/Wasserwärmepumpe (leistungsgeregelt)1.500 EURBasis Förderung
Lastmanagement-Bonus   500 EURZusatz Förderung
Pufferspeicher (mind. 30l/kW)       -- 
APEE*   400 EUR20% von MAP-Gesamt
Optimierungs-Bonus   600 EUR 
Gesamt3.000 EUR 

 

KfW-Förderung

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert Biomasseanlagen ab einem Leistungsbereich von 101 kW mit festen Sätzen oder Krediten zu günstigen Konditionen. Nähere Infos erhalten Sie unter www.kfw.de.

Förderungen der Bundesländer

Zusätzlich profitieren Umsteiger/innen von den attraktiven Förderinstitutionen einiger Länder. Förderungen wie das 10.000-Häuser-Programm in Bayern oder das progres.nrw in Nordrhein-Westfalen sind mit der bundesweiten Förderung kombinierbar.

Förderungen durch Gemeinden

Zusätzlich zu den Bundesländern bieten sogar einzelne Regionen oder Städte individuelle Förderprogramme für den Einbau oder den Umstieg auf eine Pellet-, Hackgut- oder Stückholzheizung. Erkundigen Sie sich am besten direkt in Ihrer Gemeinde über regionale Zuschüsse oder fragen Sie Ihren zuständigen KWB Gebietsleiter.

Weitere nützliche Informationen

Das DEPI Deutsches Pelletinstitut hat die aktuellen Informationen zur Förderung von Pelletheizungen in Deutschland in einer Förderfibel (Online-Dokument) zusammengefasst.

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