Biomasse: Klimaneutraler Energielieferant

Der Begriff Biomasse ist in aller Munde. Sie fragen sich, was Biomasse ist und warum sie als umweltfreundlich und wichtig für die Energiewende gilt? Wir haben für Sie die wichtigsten Fakten zur Biomasse als klimaneutralem Energielieferanten gesammelt.

Was ist Biomasse?

Als Biomasse sind im weitesten Sinne alle organischen Stoffe zu verstehen. Im Allgemeinen sind Holz, Gräser, Bioabfälle, Mist und Gülle als Biomasse zu bezeichnen. Wenn wir von Biomasse sprechen, ist damit fast immer der energietechnische Biomasse-Begriff gemeint:

Biomasse, die genutzt wird, um daraus

  • Heizenergie
  • elektrische Energie
  • Kraftstoffe

zu gewinnen.

Biomasse für Heizenergie

Vor allem für die Gewinnung von Heizenergie hat Biomasse stark an Bedeutung zugelegt. So wird in Österreich mittlerweile mehr als 30 % der Wärmeenergie aus Biomasse gewonnen.

Eine Statistik des österreichischen Biomasseverbands belegt, dass die zur Wärmeerzeugung eingesetzte Biomasse zu 93 % auf Holz basiert. Dabei ist das klassische Brennholz noch immer ein Thema, wurde aber von Erzeugnissen aus Holzabfällen (Pellets, Hackschnitzel, Rinde) längst überholt.

Wussten Sie, dass…

… der Großteil der genutzten Biomasse auf dem klimaneutralen Rohstoff Holz basiert?

Holz und Holzabfälle für klimaneutrale Wärmeenergie

Warum ist Holz ein klimaneutraler Brennstoff? Während ein Baum wächst, speichert er CO2 (Kohlendioxid), welches er zusammen mit Sonnenenergie für sein Wachstum benötigt. Nutzen wir Holz beim Heizen, wird dabei nicht mehr CO2 freigesetzt, als der Baum während des Wachstum gespeichert hat. Die CO2-Bilanz des Brennstoffs Holz ist ausgeglichen.

Wer seine Immobilie mit Brennstoffen aus Holz heizt, setzt auf klimaneutrale Heiztechnik. Moderne Biomassekessel verbinden nachhaltiges Heizen mit maximalem Komfort. Auch deshalb haben Biomasseheizungen in den letzten Jahrzehnten an Popularität gewonnen.

Weitere Vorteile von Biomasseheizungen

  • Kostengünstiges Heizen: Der Betrieb einer Biomasseheizung ist günstiger als eine Heizanlage für fossile Brennstoffe. Anders als bei fossilen Brennstoffen (Öl und Gas) sind bei der Biomasse keine starken Preisschwankungen aufgrund geopolitischer Umstände zu erwarten. Zudem überzeugen moderne Biomassekessel mit hocheffizienter Energiegewinnung. Rechenbeispiel Pelletheizung.
     
  • Nachwachsender Rohstoff: In Österreichs Wäldern wächst mehr Holz nach, als geerntet wird. Der österreichische Wald wächst im Jahr durchschnittlich um rund 5.500 Fußballfelder. Zusätzlich stammt ein Großteil des Brennstoffs für Biomasseheizungen nicht aus klassischem Brennholz, sondern aus Holzabfällen, die zu Pellets und Hackschnitzel verarbeitet werden. Obwohl wir immer mehr Wärmeenergie mit Biomasse-Heizkesseln gewinnen, wächst der heimische Wald weiter.
     
  • Regionale Wertschöpfung: Wer sich für eine Biomasseheizung entscheidet, stärkt die heimische Forstwirtschaft und nachgelagerte Produzenten. Heizen Sie mit Biomasse, schaffen Sie sichere Arbeitsplätze in Ihrer Region. Auch kurze Transportwege zählen zu den Vorteilen der regionalen Produktion von Biomasse.
     
  • Komfortabler Betrieb: Früher galt es, fleißig Holz nachzulegen, wenn es zuhause gemütlich warm sein sollte. Modernes Heizen mit Biomasseheizungen sieht gänzlich anders aus: Moderne Biomassekessel sorgen auf Wunsch vollautomatisch für wohlige Wärme in Ihrem Zuhause. Für die Lagerung stehen hochmoderne Systeme zur Verfügung, die sich den räumlichen Gegebenheiten anpassen.

Sie wünschen sich den vollen Komfort einer modernen Biomasseheizung in Verbindung mit einem CO2-neutralen, kostengünstigen Brennstoff? KWB Zentralheizungen überzeugen und sind Made in Austria.

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