
Förderinfo Steiermark
Förderungen für Biomasse Heizungen
bis zu 18.000 € Bundesförderung für Pellet- & Hackgutheizungen
bis zu 16.000 € Bundesförderung für Stückholzheizungen
bis zu 5.000 € Bundesförderung für den Tausch erneuerbarer Heizungssysteme
bis zu 2.500 € Landesförderung
Förderungen für Wärmepumpen
bis zu 5.000 € Bundesförderung für den Tausch erneuerbarer Heizungssysteme
bis zu 1.000 € Landesförderung
Förderungen für Solar Anlagen
2.500 € Bundesförderung "Solar-Bonus"
bis zu 6.000 € Landesförderung
plus individuelle Gemeindeförderungen für Biomasse & Wärmepumpe
Wer wird gefördert?
Land Steiermark:
Natürliche u. juristische Personen (PRIVATPERSONEN)
Förderungen stehen natürlichen Personen mit österreichischer Staatsbürgerschaft oder gleichgestellten Personen zur Verfügung, die ihren Hauptwohnsitz im Gebäude haben, in dem die geförderte Anlage installiert wird.
Was wird gefördert?
Land Steiermark:
Förderungen für Biomasse
Die Förderung gilt für den Austausch eines fossil betriebenen Heizungssystems (einschließlich Öl, Gas, Kohle/Koks-Allesbrenner und strombetriebene Nacht- oder Direktspeicheröfen) durch ein umweltfreundliches Heizungssystem.
Es wird der Ersatz bestehender fossiler Heizungssysteme und Stromheizungen durch Pellets-, Hackschnitzel-, Scheitholz- oder Kombikessel mit einer Nennwärmeleistung von maximal 400 kW gefördert. Die Förderung von Scheitholz- und Kombikesseln ist im Großraum Graz (Stadt Graz, Feldkirchen bei Graz, Gössendorf, Hart bei Graz, Hausmannstätten, Raaba-Grambach, Seiersberg-Pirka) nicht möglich.
Die Emissionsgrenzwerte der Umweltzeichenrichtlinie UZ 37 müssen eingehalten werden, und der Kesselwirkungsgrad muss mindestens 85 % betragen.
In der Stadt Graz müssen Pellets- und Hackschnitzelkessel mit einer Nennheizleistung von über 8 kW den erhöhten Staubemissionsgrenzwert von 4,0 g pro m² Bruttogeschoßfläche und Jahr einhalten. Diese Anforderung gilt sinngemäß auch für andere Gemeinden im Großraum Graz.
Die spezifische Staubemission StEspez ist gemäß den Formeln des Staubrechners der Stadt Graz zu berechnen.
Die Verbindungsleitungen im Heizraum müssen gedämmt sein. Eine Liste der förderfähigen Kesseltypen finden Sie hier.
Förderungssätze
Die Förderung ist mit maximal 30 % der förderbaren Investitionskosten begrenzt.
Ein- und Zweifamilienhäuser | Förderung max. |
Ein- und Zweifamilienhäuser | € 2.500,- |
Gebäude ab 3 Wohneinheiten, Sondernutzungen, Kleinstunternehmen | Förderung max. |
Anlagen < 50 kW | € 3.000,- |
Anlagen 50 kW bis 100 kW | € 5.000,- |
Anlagen ≥ 100 kW | € 6.000,- |
Förderungen für Solarthermische Anlagen
Voraussetzungen
- Die installierte Bruttokollektorfläche der solarthermischen Anlage muss mindestens 4 m² betragen, unabhängig vom Verwendungszweck.
- Die Solarkollektoren müssen entweder über ein entsprechendes Austria-Solar-Gütesiegel, eine Zertifizierung nach UZ 15 oder eine Zertifizierung nach Solar Keymark verfügen. Bei Solar Keymark muss eine 10-jährige Garantie für die Kollektoren gewährt werden, und die Absorber dürfen keine galvanische Beschichtung aufweisen.
- Es muss ein Wärmemengenzähler installiert sein oder eine Wärmemengenbilanzierung durch eine geeignete technische Einrichtung erfolgen.
- Verbindungsleitungen im Heizraum sowie Leitungen der solarthermischen Anlage außerhalb von beheizten Räumen müssen gedämmt sein.
Förderungssätze:
Die maximal mögliche Förderung ist mit 30 % der förderbaren Investitionskosten begrenzt.
Bruttokollektorfläche | Förderung max. |
Je Quadratmeter | 300 € |
Nur Warmwasserbereitung bei folgender Nutzung | Förderbare Bruttokollektorfläche maximal |
Ein- und Zweifamilienwohnhaus | 15 m2 |
Gebäude ab drei Wohneinheiten | 4 m2 je Wohneinheit |
Sondernutzung, unternehmerische Nutzung | 30 m2 |
Warmwasserbereitung und Heizungseinbindung bei folgender Nutzung | Förderbare Bruttokollektorfläche maximal |
Ein- und Zweifamilienwohnhaus | 20 m2 |
Gebäude ab drei Wohneinheiten | 6 m2 je Wohneinheit |
Sondernutzung, unternehmerische Nutzung | 30 m2 |
Wie wird gefördert?
Land Steiermark:
- Biomasse Förderungen
- 2.500 €beim Ersatz einer fossilen Heizung gegen eine Biomasseanlage.
Die Förderungssumme ist mit maximal 30% der anerkannten förderfähigen Kosten begrenzt!
- 2.500 €beim Ersatz einer fossilen Heizung gegen eine Biomasseanlage.
- Wärmepumpe
- Der Austausch einer fossilen Heizungsanlage gegen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe wird mit 30 % der förderfähigen Investitionskosten unterstützt, jedoch maximal 1.000 €.
- Im Neubau wird die Luft-Wasser-Wärmepumpe im Rahmen der Wohnbauförderung finanziell unterstützt.
- Solar-Förderungen
- 6.000 € bei Errichtung einer thermischen Solaranlage.
Förderung von 300 € / m2 für bis zu 20 m2 , bis max. 30 % der förderbaren Investitionskosten.
- 6.000 € bei Errichtung einer thermischen Solaranlage.
- PV-Förderungen
- Gefördert werden Photovoltaik-Anlagen bis 15kWp und Speicher mit einem Direktzuschuss von 15 % der förderbaren Kosten über die “Kleine Sanierung” (einmaliger, nicht zurückzahlebarer Förderbeitrag).
Im Zuge einer Wohnhaussanierung kann auch die Heizung gefördert werden:
- Kleine Sanierung: 15 % Direktförderung
- Umfassende energetische Sanierung: 30 % Direktförderung
Weitere Informationen zu den Förderungen für Heizungen in Österreich finden Sie auf der Hauptseite Förderungen für Energiesysteme.
Sonderförderaktion „Sauber Heizen für Alle“ für Private 2025
Mit der Förderaktion „Sauber Heizen für Alle“ des Landes Steiermark und des Bundesministeriums für Klimaschutz werden ab 1.1.2023 einkommensschwache Haushalte mit 100 % (Stufe 1) bzw. 75 % (Stufe 2) gefördert.
Gefördert wird der Ersatz von Heizungen auf Basis fossiler Brennstoffe (wie Heizöl, Erdgas, Flüssiggas, Kohle/Koks, Allesbrenner) und der Ersatz von Stromheizungen (Nacht- oder Direktspeicherheizungen) durch ein neues klimafreundliches Heizungssystem.

Zuständige Förderstelle
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung Energie und Wohnbau
Referat Energietechnik und Umweltförderungen
Landhausgasse 7
8010 Graz
Telefon: +43 316 / 877 - 4381
E-Mail: umweltlandesfonds@stmk.gv.at
Antragstellung & Ablauf
- Schritt 1: Der Förderantrag muss vor der Lieferung der Anlage online eingereicht werden.
- Schritt 2: Nach der Errichtung der Anlage ist eine Fertigstellungsmeldung erforderlich.
Weitere Förderungen der Bundesländer
Förderungen für Heizungen & Solar in Burgenland
Förderungen für Heizungen & Solar in Kärnten
Förderungen für Heizungen & Solar in Niederösterreich
Förderungen für Heizungen & Solar in Oberösterreich
Förderungen für Heizungen & Solar in Salzburg
Förderungen für Heizungen & Solar in Wien
Stand: 22. April 2024 | Keine Garantie auf Fördergelder. Änderungen sowie Druck- & Satzfehler vorbehalten.