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Heizen mit Holzpellets
Heizen mit Holzpellets. Vom Brennstoffbedarf der Pelletheizung, über Preise und Vorteile einer Pelletheizung. Finden Sie hier eine Übersicht.

Heizen mit Holzpellets

Vorteile im Überblick

Das Heizen mit den kleinen Holzpellets bietet gleich mehrere Vorteile:

  • Nachhaltigkeit und Qualität:
    Pellets werden als Nebenprodukt aus der Holzindustrie gewonnen und können thermisch verwertet werden – beispielsweise zum Heizen und für die Warmwasserbereitung.
  • Preiswerter Brennstoff:
    Pellets liegen im Kostenvergleich ganz klar vorne. Der Vergleich der letzten zehn Jahre zeigt: Mit Holz lässt sich nicht nur ökologisch sinnvoll heizen, sondern auch Kosten sparen – besonders im Vergleich mit Öl oder Gas.

  • CO2-neutrales Heizen:
    Holz heizt als einziger Brennstoff CO2-neutral. Für die Gewinnung von Holzpellets wird kein Baum gefällt, verwendet werden lediglich Abfallprodukte der Holzindustrie. Dank unserer innovativen cleanEfficiency 2.0-Technologie wird darüber hinaus eine vollständige sowie saubere Verbrennung gewährleistet. Zudem ist in Deutschland der Brennstoff Holz im Gegensatz zu Öl und Gas von der CO2-Steuer befreit, was zusätzliche Kosten spart.

  • Geringer Energieaufwand:
    Der Energieaufwand für die Produktion und Bereitstellung von Holzpellets fällt wesentlich geringer aus als bei anderen Rohstoffen wie Gas oder Öl. Und auch die kurzen Transportwege wirken sich positiv auf den CO2-Ausstoß aus.

Liefersicherheit

Holzpellets kommen aus Ihrer Nähe, dementsprechend kurz sind auch die Transportwege. Somit sind Holzpelletheizer unabhängig von internationalen Versorgungsengpässen und Preisschwankungen am Öl- und Gasmarkt.

Pellets – günstiger Brennstoff

Um die Brennstoff-Kosten einer Pelletheizung realistisch einschätzen zu können, lassen sich die Pelletpreise für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt im Einfamilienhaus wie folgt darstellen:

Hierfür wird mit einem Jahresverbrauch von rund 5.000 kg Holzpellets gerechnet, das entspricht rund 1.150 € an jährlichen Brennstoffkosten. Hinzu kommen die Energie- bzw. Stromkosten sowie Kosten zur Instandhaltung der Pelletheizung.

Aktueller Pelletpreis & Preisentwicklungen

Die jeweiligen Pelletpreise werden vom Deutschen Pelletinstitut (DEPI) monatlich bekannt gegeben. Er entspricht dem Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne (t) Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 (lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt., derzeit 7 Prozent). 

Aktuelle Pelletpreise

Bestandteile von Pellets

Pellets werden aus Abfallprodukten der Holzindustrie gewonnen. Sie bestehen nahezu vollständig aus Sägemehl und Hobelspänen. Lediglich geringe Mengen Maisstärke (max. 1,8%) – zur Erleichterung des Pressvorgangs – dürfen beigemengt werden.

Für die Entsorgung von Sägemehl und Hobelspäne mussten Sägewerke noch vor 20 Jahren bezahlen. Heute ist dieser „Abfall“ ein wertvoller Grundstoff geworden. Das Geld geht an das lokale Sägewerk und über diese auch an die Land- und Forstwirte. Pelletheizer unterstützen die regionale Wirtschaft, statt für teure Brennstoffimporte aus dem Ausland zu bezahlen.

Wie werden Pellets hergestellt?

Vorbereitung

Sägemehl oder Hobelspäne werden getrocknet und zerkleinert.

Pressung

Das getrocknete Holz wird in der Pelletieranlage durch die Löcher einer Stahlmatrize gepresst. 

Teilung

Die Holzpresslinge werden auf die richtige Länge geschnitten.

Abfüllung

Die Holzpellets werden gesiebt und für die Lieferung zum Kunden vorbereitet.

Anlieferung von Pellets

Holzpellets werden in der Regel mit einem Silowagen angeliefert. Ein Schlauch dient dazu, dass die kleinen Holzpellets direkt in das hauseigene Lager transportiert werden. Deshalb sollte der Lagerraum für Pellets nicht mehr als 30 Meter von der Einfahrt oder Straße entfernt sein. Die Befüllung des Lagers funktioniert über eine seitliche Konstruktion des Pelletsilos. So kann der Raum ideal genutzt werden, der Füllgrad wird optimiert.

Lagerung von Pellets

Häufig werden Holzpellets in einem Kellerraum gelagert. Wichtigstes Kriterium für die fachgerechte Pelletlagerung ist die Luftfeuchtigkeit. Diese sollte vorab überprüft werden. Diese sollten Sie vorab überprüfen, da eine hohe Luftfeuchtigkeit schlecht für die Lagerung von Holzpellets ist.
Aber auch dafür gibt es eine Lösung:

Pelletlagerung

Wenn Sie keinen geeigneten Kellerraum zur Verfügung haben, können Sie alternativ auch auf einen Gewebetank zurückgreifen. Egal ob Ihr Pellet-Lagerraum unmittelbar neben der Heizung, weiter entfernt oder außerhalb des Gebäudes liegt – bei KWB gibt es für jede Situation das passende Konzept:

  • Förderschnecke
  • Pelletrührwerk Plus
  • KWB Pellet Big Bag
  • Entnahmesonde

Wie funktioniert das Heizen mit Pellets?

Pelletheizungen heizen zwar mit Holz, arbeiten aber ähnlich wie klassische Öl- oder Gasheizungen:

  1. Die Pellets werden in einem zusätzlichen Lager bereitgestellt
  2. Bei Bedarf wird der Brennstoff verfeuert
  3. Schließlich wird die Wärme über den Heizkreislauf abgegeben

Eine Pelletheizung von KWB ist im laufenden Betrieb genauso komfortabel wie eine Gas- oder Ölheizung. Der Pelletkessel wird vollautomatisch mit Brennstoff beschickt und auch die Zündung erfolgt automatisch. Zudem reinigt sich die Anlage praktisch von selbst. Zwischen den jährlich empfohlenen Service-Intervallen muss nur die Aschebox, die in der Komfortausführung fahrbar und mit ausziehbarem Griff erhältlich ist, maximal ein bis zwei Mal im Jahr entleert werden. Aber selbst das kann KWB für Sie übernehmen – fragen Sie einfach Ihren Servicetechniker.

Verbrennungsprozess des KWB Easyfire

Sehen Sie selbst- wie eine KWB Easyfire Pelletheizung im Detail funktioniert.

Funktion einer Pelletheizung

Brennstoffbedarf einer Pelletheizung ermitteln

Die neue Pelletheizung ist installiert – doch wie viel Brennstoff gilt es jetzt zu bestellen, um auch gut über den Winter zu kommen? Das kann man – recht einfach – berechnen.

  • Bei einem Umstieg von Öl auf Pellets: Nehmen Sie Ihren jährlichen Verbrauch an Heizöl in Liter und rechnen Sie diesen mal zwei. So ermitteln Sie den Pelletbedarf in Kilogramm.
    • Hier ein Beispiel:
      2.000 Liter Heizöl x 2 = 4.000 kg Pellets pro Jahr
  • Für einen Neubau: Um den Brennstoffbedarf an Pellets für einen Neubau zu berechnen, sollten Sie die Größe Ihrer Wohnfläche kennen. Pro m2 Wohnfläche liegt der Wärmebedarf bei rund 50 Watt. So können Sie berechnen, wie viel Kilowatt (kW) eine Heizung haben sollte. Pro kW wiederum werden rund 400 kg Pellets benötigt.
    • Hier ein Beispiel:
      50 Watt x 150 m² = 7.500 Watt (7,5 kW)
      7,5 kW x 400 kg Pellets = 3.000 kg Pellets pro Jahr

Nachhaltigkeit wird finanziell gefördert

Eine weitere gute Nachricht zum Schluss: Nachhaltige und umweltfreundliche Energieerzeugung wird in Deutschland vom Staat, den Bundesländern und vielen Gemeinden honoriert. Die Klimawende kann nur gelingen, wenn wir alle an einem Strang ziehen.

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Wer Holzpellets in Österreich kaufen möchte, sollte in der Regel antizyklisch kaufen. Die günstigsten Preise für Pellets werden im Frühjahr angeboten – im Zuge der sogenannten Einlagerungsaktionen. Hier haben Pelletlieferanten die Option, ihren Fuhrpark optimal auszunutzen und den Brennstoff frühzeitig beim Kunden zu lagern. In den kälteren Herbst- und Wintermonaten fallen die Preise für Holzpellets wesentlich höher aus, sind aber immer noch günstig – verglichen mit den Brennstoffpreisen für Öl oder Gas.

Wer für den ohnehin schon preisgünstigen Brennstoff Holzpellets noch weniger zahlen möchte, sollte die Holzpellets im späten Frühjahr kaufen – etwa in den Monaten Mai oder Juni. Am teuersten sind Pellets zumeist in den kalten Monaten Jänner und Februar.

Für ein Einfamilienhaus wird mit einem Jahresverbrauch von rund 6.000 kg Holzpellets gerechnet. Das bedeutet im Umkehrschluss etwa 1.300 € Brennstoffkosten. Hinzu kommen die Energie- bzw. Stromkosten sowie Kosten zur Instandhaltung der Pelletheizung. 

  1. Holznebenprodukte, wie Sägespäne werden zerkleinert
  2. Die Holzstückchen werden in der Palletieranlage unter hohem Druck durch die Löcher einer Stahlmatrize gepresst
  3. Durch den hohen Druck entsteht Wärme und die kleinen Pellets erhalten ihr typisches Aussehen
  4. Im warmen Zustand werden die Holzpresslinge auf die richtige Länge geschnitten
  5. Schließlich werden die Pellets gekühlt, gesiebt und in Silos für die Lieferung zum Kunden bereitgestellt

Pro Liter Heizöl werden etwa 2 Kilogramm Pellets benötigt.

Bei der Herstellung von Pellets kommen vermehrt heimische Rohstoffe zum Einsatz, die meist auch direkt im Sägewerk anfallen. Vergleicht man den Energieaufwand für die Produktion Holzpellets mit dem von fossilen Brennstoffen – wie Öl – fällt dieser deutlich niedriger aus.

Der direkte Vergleich von Pellets und Heizöl:

  • Energieaufwand Pellets: etwa 2,7 %
  • Energieaufwand Heizöl: etwa 12 %

Mit Pellets heizen Sie nicht nur deutlich effizienter, sondern auch kostengünstiger. Zudem ist der Rohstoff Holz nachwachsend und überzeugt deshalb mit Nachhaltigkeit. Jetzt über die Vorteile von KWB Pelletheizungen informieren!

Wie viel Pellets für das Heizen und die Warmwasserbereitung gebraucht werden, hängt bei Bestandsgebäuden vom bisherigen Energieverbrauch ab: Pro Liter Heizöl werden etwa 2 Kilogramm Pellets benötigt.

Bei Neubauten wird der Pelletbedarf aus dem Heizwärmebedarf berechnet: 1 Kilogramm Pellets entspricht einem Energiegehalt von rund 4,8 kWh.

Energieverluste im Heizkessel sowie bei der Wärmeverteilung im Haus müssen dabei noch abgezogen werden. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus kommt jährlich auf einen Pelletbedarf von etwa 6 Tonnen. Unsere KWB-Experten berechnen mit Ihnen gemeinsam den Brennwertbedarf Ihres Hauses – jetzt über den Brennwertbedarf informieren!

Sie sind Besitzer einer Pelletheizung? Dann können Sie den gewünschten Jahresvorrat an Pellets ganz bequem bestellen. Diese werden daraufhin mit einem Silo-LKW geliefert, der die Pellets direkt in den Lagerraum einbläst. Neben den losen Pellets kann für die Befüllung des Pelletlagers auch auf Sackware zurückgreifen.

Heizen mit Pellets - Überblick

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